Home :: Aktuelles :: Notrufschilder an Rad- und Wanderwegen sparen im Unglücksfall wertvolle Zeit

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w.schlepphorst-kl Foto: Werner Schlepphorst mit einem der Notrufschilder. Das System ermöglicht im Notfall die genaue Standortbestimmung, die so dem Rettungsdienst ein direktes Ansteuern der Unfallstelle erleichtert. Bild: stadt rietberg

Der Frühsommer lockt Radler, Wanderer, Walker und Inlineskater nach draußen. In großer Zahl sind sie auf den idyllischen Wegen rund um die Stadtteilkerne unterwegs. Leider passieren immer wieder auch Stürze und andere Unfälle. Dabei ist es dann für Betroffene nicht immer leicht, den Rettungsdiensten einen genauen Standort anzugeben. Hilfe bietet das neue Beschilderungssystem im weitläufigen Außenbereich an Rad- und Wanderstrecken.

Es trägt dazu bei, dass im Ernstfall nicht wertvolle Minuten verloren gehen, nur weil Notärzte und Sanitäter erst suchen müssen, wo ihr Patient sich befindet. Die Notruf-Orientierungsbeschilderung weist nicht nur auf die 112 als zentraler telefonischer Anlaufstelle hin sondern bietet über Zahlenkombinationen auch die genauen Koordinaten des Standortes. Sie sind beim Notruf durchzugeben. "Damit erkennen die Hilfskräfte sofort ohne weitere Verzögerung ihr Ziel", so Bürgermeister André Kuper. Besonderer Dank für die Installation eines solchen Beschilderungssystems gelte Werner Schlepphorst. Der ehemalige stellvertretende Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr in Mastholte hatte die Beschilderung in dieser Form entwickelt. Mittlerweile sind durch ihn rund 270 Schilder angebracht worden.

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