Sicherheitstipps
Notruf

Viele Menschen, die den Feuerwehrnotruf 112 wählen, geben den Mitarbeitern in den Feuerwehr- und Rettungsleitstellen leider nur ungenügende Informationen. Dadurch kann es zu Verzögerungen bei der Hilfe kommen. Damit Ihnen das nicht passiert, geben wir an dieser Stelle eine kleine Hilfestellung zum richtigen Absetzen von Notrufen:
Die 6 W's
Um eine unnötige und zeitaufwendige Suche zu vermeiden ist eine genaue Beschreibung des Unfallortes notwendig:
- Ort
- Straße / Abzweig
- Hausnummer, ggf. Stockwerk
Eine kurze Lagebeschreibung hilft der Leitstelle die richtigen Hilfsmaßnahmen einzuleiten, d.h. Rettungswagen, Feuerwehr oder Polizei zu alarmieren.
Die genaue Zahl der Verletzten hilft der Leitstelle um ausreichend Rettungswagen etc. zu alarmieren.
Welche Art der Verletzung?
Hier müssen besonders lebensbedrohende und schwere Verletzungen geschildert werden, damit die Leitstelle z.B. einen Notarzt mitschicken kann.
Wer meldet den Notfall?
Bitte nennen sie dem Disponenten in der Leitstelle Ihren Namen.
Warten auf Rückfragen!
Warten Sie auf Rückfragen der Leitstelle. Diese kann gegebenenfalls. noch weitere Informationen benötigen.
Gefahrguttransporte
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An den Fahrzeugen sind orangefarbene Warntafeln jeweils vorne am Kühlergrill, hinten am Heck bzw. an der Längsseite des Fahrzeuges angebracht. Die Nummern darauf geben an, um was für einen Stoff es sich handelt, und wie gefährlich er ist. Diese Nummern müssen der Leitstelle mitgeteilt werden, damit sie den anrückenden Einsatzkräften und auch Ihnen Informationen und Verhaltensregeln zu dem gefährlichen Stoff geben kann. |
Notrufe mit dem Handy absetzen
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Das Handy wählt automatisch die nächste Notrufleitstelle an.Diese könnte unter Umständen in einer andern Stadt liegen. Deshalb immer genau den Standort und die Stadt angeben.
Hinweis
Seit dem 1.7.2009 können über Handys ohne eingelegter und betriebsbereiter Sim-Karte keine Notrufe mehr abgegeben werden! Die Änderung gegenüber dem bisherigen Verfahren, bei dem Notrufe auch ohne SIM-Karte mit dem Handy abgesetzt werden konnten, wurde laut Ministerium notwendig, um dem Missbrauch der Notrufnummer 112 Einhalt zu gebieten. In Spitzenzeiten seien nach Angaben der Notruf-Abfragestellen über 80 Prozent aller Anrufe missbräuchlich gewesen. Wegen der fehlenden Karte seien die Anrufer aber nicht zu ermitteln gewesen. Wird in Zukunft ein Notruf abgesetzt, führt dieser im Zweifelsfall auf den Inhaber des genutzten Mobilfunk-Anschlusses zurück - unabhängig davon, wer Handy und SIM-Karte tatsächlich nutzt.
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